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NO CARRIERDas Mailbox-Buch
Aufmacherseite von Teil 6: ANSI-Bild des Schreibtischs mit Monitor und Modem, darunter die Überschrift „Zum Nachschlagen“ und der Anfang des Mailbox-Lexikons

Teil 6 · Seite 141 bis 164

Zum Nachschlagen

Der letzte Teil des Hefts ist zum Blättern gedacht, nicht zum Durchlesen. Hier stehen die Begriffe, die Tasten, die Adressen und ein Quiz, mit dem du prüfst, wie viel vom Heft hängen geblieben ist.

Die fünf Teile davor erzählen, erklären und rechnen vor. Teil 6 sammelt ein, was man später noch einmal braucht: zwei Lexika, die Quellen, dreißig Quizfragen, die Tasten von DRAKVOR, Heldenbogen und Chronik zum Ausfüllen, einen versiegelten Teil für Kenner, die Adressen der drei Projekte und ein Stichwortverzeichnis.

Was steht in den beiden Lexika?

Das Mailbox-Lexikon erklärt die Wörter von damals in zwei, drei Zeilen, von Akustikkoppler bis Zone. Wer in Teil 1 über FOSSIL, Nodediff oder NUI gestolpert ist, findet hier die kurze Fassung. Der Mondscheintarif zum Beispiel war der günstige Nachttarif der Post, 1980 abgeschafft und 1996 von der Telekom wieder eingeführt. Eine Einheit war der Abrechnungstakt beim Telefonieren, ab 1980 acht Minuten im Ortsnetz, und jede angefangene kostete voll. Dazu kommen Handle, Ratio, Validierung, Echomail, Point und Tosser, aber auch Artpack und SAUCE aus Teil 3 und Door und Dropfile aus Teil 2.

Das Graufurt-Lexikon gehört zu DRAKVOR. Es reicht von Aschenhorn, dem Berg, auf dessen Gipfel Skarvold schläft, bis Zwischengegner, also Mehlmüller auf Stufe 4 und Torwächter auf Stufe 8. Dazwischen stehen Durchgang, Glutspur, Hort, Jägerbuch, Kopfgeld, Segen, Tageswechsel und Wettstreit, die drei Klassen in je einem Satz und natürlich Brannik, der alte Schmied, dessen Werkstatt heute sein Sohn Brann führt.

Auf Seite 143 folgen die Quellen, sortiert nach Teilen, von einem Aufsatz von Matthias Röhr über die gebremste Vernetzung in der Bundesrepublik bis zu Break Into Chat, 16colo.rs und Jason Scotts BBS. The Documentary. Alle Adressen wurden im Oktober 2026 geprüft. Wo sich Quellen widersprachen, steht im Heft der vorsichtigere Wert.

Buchseite 144: Das große Quiz, dreißig Fragen mit je drei Antworten in drei Spalten, überschrieben mit Damals, Doors und ANSI sowie Graufurt
Seite 144: dreißig Fragen, drei Antworten pro Frage, die Auflösung erst auf der nächsten Seite.

Das große Quiz

Dreißig Fragen, jede mit drei Antworten, aufgeteilt in Damals, Doors und ANSI sowie Graufurt. Alles steht irgendwo im Heft, wer schummelt, blättert. Gefragt wird zum Beispiel, was das Modem meldete, wenn die Verbindung stand, wie lange ein Megabyte bei 2400 Baud ungefähr dauerte und wann in Graufurt ein neuer Tag beginnt. Die Auflösung steht auf Seite 145, mit einem kurzen Satz zu jeder Antwort. Mehr verraten wir hier nicht.

Am Ende zählst du zusammen und bekommst einen Level wie in einer Box: Mit 27 bis 30 richtigen Antworten bist du Sysop, mit 19 bis 26 Stammgast, mit 10 bis 18 Mitglied, darunter Neuer User mit dreißig Minuten am Tag und dem Rat, das Heft noch einmal zu lesen. Am meisten Spaß macht das Quiz zu zweit, mit jemandem, der damals auch dabei war, und wer verliert, gibt eine Runde aus. Die meisten stolpern übrigens über die Fragen 10 und 11, in Graufurt ist Frage 30 die tückischste. Danach folgen neun Fragen, die nur du beantworten kannst, etwa wie deine erste Box hieß und welches Modem du hattest.

ANSI-Vignette: ein gelber Pokal mit zwei Henkeln und braunem Fuß vor schwarzem Hintergrund, umgeben von einzelnen Sternen
Der Pokal für alle, die im Quiz den Sysop-Level schaffen.

Branniks Rat

„Ich hab das Quiz auch gemacht. Bei den Modems hab ich geraten. Bei Graufurt nicht.“

ANSI-Bild: ein Terminalfenster mit AT-Befehlen, der Meldung CONNECT 14400 und der Begrüßung Willkommen in der Mailbox mit der Frage nach dem Namen
So fing jeder Anruf an: AT-Befehle, CONNECT, und die Box fragt nach dem Namen.

Alle Tasten auf einen Blick

Seite 146 ist zum Heraustrennen oder Abschreiben gedacht: die komplette Tastenbelegung von DRAKVOR, geordnet nach Orten. Jeder Eintrag im Spiel beginnt mit einem hellen Buchstaben, und genau den drückst du. Auf dem Dorfplatz führt F in den Aschwald, T zum Übungsplatz, B zu Goldwins Bank und Q aus dem Dorf hinaus. Im Kampf greifst du mit A an, setzt mit K die Fertigkeit ein und fliehst mit R, nur beim Meister nicht. Das Fragezeichen öffnet überall die Hilfe, Alt und Enter schalten das Vollbild um. Kurze Absätze erklären, was eine leere Eingabe auf der Bank bedeutet, dass man auf dem Handy lesen, aber nicht spielen kann, und was in der Mailbox anders läuft als im Browser.

Buchseite 147: Dein Heldenbogen, ein Formular mit Feldern für Name, Klasse und Werte, einer Tabelle der elf Meister, acht Zeilen für Drachensiege und Kästchen für zwölf Segen
Seite 147: der Heldenbogen, mit Bleistift auszufüllen, denn es ändert sich schnell.

Heldenbogen und Chronik zum Ausfüllen

Wie früher auf Karopapier: Auf dem Heldenbogen trägst du ein, wer dein Held ist und wie weit er gekommen ist. Name, Klasse, Ehepartner, Ausstrahlung, die Werte von heute, Waffe, Rüstung, Bank und Titel. In der Mitte stehen die elf Meister vom Übungsplatz, von Jorik Einauge auf Stufe 1 bis Askar der Letzte auf Stufe 11, jeweils mit einem Feld für das Datum des Sieges. Rechts gibt es acht Zeilen für Drachensiege und zwölf Segen, die du bis zu dreimal abhaken kannst.

Die Chronik auf der nächsten Seite hat Platz für zwölf Jahre von Graufurt. Velten Rußfeder schreibt die großen Jahre auf, du schreibst deine: wessen Jahr es war, wer Baumeister wurde, deine Stufe am Ende, die Siege und was du nicht vergisst. Beides gibt es auch als PDF zum Ausdrucken, der Link steht am Rand.

Der versiegelte Teil

Die Seiten 149 und 150 heißen „Versiegelt: nur für Kenner“. Dort steht, was das Spiel selbst nicht verrät: seltene Ereignisse, versteckte Bedingungen und kleine Scherze. Wer das lieber selbst entdeckt, blättert weiter. Wer nicht, dreht das Heft auf den Kopf, denn die beiden Seiten sind verkehrt herum gedruckt. Was drinsteht, bleibt hier geheim.

ANSI-Vignette: ein weißer Briefumschlag mit grauer Lasche und rotem Siegel vor schwarzem Hintergrund
Das Siegel für die Seiten 149 und 150.

Wo es weitergeht

Auf Seite 151 stehen die Adressen, unter denen du alles aus dem Heft heute ausprobieren kannst, ohne Umweg über Suchmaschinen: DRAKVOR, WAnsiDraw und WebCarrier BBS samt Demo-Box und Quellcode, dazu 16colo.rs, SyncTERM, der Telnet BBS Guide und Break Into Chat. Alle drei Projekte sind kostenlos. Die empfohlene Reihenfolge: erst ein paar Tage DRAKVOR im Browser, dann die Demo-Box anrufen, dann in WAnsiDraw ein Begrüßungsbild malen. Daneben sind Felder frei für deine Box und deinen Helden. Es folgen das Stichwortverzeichnis, die Seite über den Autor und seine Box in Wilhelmshaven ab 1993, und ganz hinten eine leere Seite für Notizen.